Unsere Philosophie

(Update 04.11.2014:)

Keine Angst, nun kommt keine Abhandlung über die großen Philosophen unserer Zeit, wir wollen hier nur einen Überblick geben, welche Ziele wir mit den uns anvertrauten Kindern verfolgen.

Vereinsleitbild des FC Klosterneuburg

Erstellt auf der Klausur am 21.01.2012

 

Wir sind ein innovativer Verein, der auf der Basis des Breitensports einen ehrgeizigen Leistungsgedanken verfolgt.

Bei uns steht die individuelle Förderung fußballbegeisterter Kinder und Jugendlicher im Mittelpunkt. Sie sollen Freude am Fußballsport haben und ihre Talente voll entfalten. Das ist die Grundlage für den langfristigen Erfolg unserer Kampfmannschaft.

Unser Umgang mit Geld und allen anderen Mitteln ist zweckmäßig, sorgfältig und transparent.

Mehr als die Hälfte unserer Ressourcen investieren wir in den Nachwuchs.

Wir vertrauen auf engagierte Freiwillige, die sich kontinuierlich für die Ziele des Vereins einsetzen und dieses Leitbild leben.

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Was heißt das?

Fußball ist ein Breitensport, d.h. jeder sollte die Möglichkeit haben, diesem so schönen Sport nachzugehen. Eine mögliche Plattform dafür ist neben Schule, Parks, Garten, usw. natürlich der Vereinsfußball, in diesem Falle bei uns, beim FC Klosterneuburg. Der Verein hat heutzutage leider die Aufgabe sportmotorische Defizite auszugleichen, die durch akuten Bewegungsmangel auftreten. Trotzdem ist es (v.a. bei U8/U9) keine "Kinderaufbewahrungsstelle"

Was unterscheidet uns von anderen Vereinen?

Der FC Klosterneuburg ist ein sehr junger Verein, der 2005 in erster Linie dazu gegründet wurde, um sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Der FC Klosterneuburg hat es sich zum obersten Gebot gemacht, junge Fußballer zu betreuen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, mit Spaß und Freude in Gemeinschaft zu spielen. Seit der Gründung steht die Nachwuchsbetreuung im Vordergrund und hat in Summe einen höheren Stellenwert als die Kampfmannschaft - damit wollen wir uns eine Reputation in Wien-Umgebung aufbauen und uns so von anderen Vereinen abheben... Das, was andere Vereine als "Prämien" in ihre Kampfmannschaft stecken, investieren wir z.B. in die Ausrüstung und in Aufwandsentschädigungen unserer Trainer. Es ist (als wahrscheinlich einziger Fußballverein in Österreich) in den Statuten festgelegt, dass mehr als die Hälfte (also mindestens 51%) des Budgets für den Nachwuchs aufgewendet werden muss. In den Jahren 2005-2014 waren es in der Regel sogar 80-90%! (Wobei klar ist, dass der Betrieb einer Kampfmannschaft mehr kostet, als der einer einzelnen Nachwuchsmannschaft und ebenso klar ist, dass die Förderung des Nachwuchs nicht in der U18 aufhört, sondern mit der Integration unserer Jugendlichen in der Kampfmannschaft fortgeführt wird).

Nachwuchsfußball wird schon fast als Dienstleistung gesehen (Die Trainer und Funktionäre arbeiten trotzdem ehrenamtlich und sind auch nur Menschen!) und hat Qualität an oberster Stelle. Der kleine Zusatz ist jedoch, dass es sich um einen Verein handelt, in dem die Spieler als Gegenleistung ihren Teil dazu beitragen, um das Gemeinschaftsgefühl zu pushen (Anwesenheit bei Trainings, Matches und gemeinsamen Aktivitäten)

Es soll versucht werden, den Spagat zwischen Breitensport und Spitzensport zu schaffen. Besonders talentierte Spieler sollen gefördert werden und jene Rahmenbedingungen bekommen, die es ihnen später ermöglichen, auch auf ein höheres Level (Profifußball!?) umzusteigen. Dennoch soll es nicht auf Kosten von Spaß und Gemeinschaft gehen...

In der Kampfmannschaft wurde bis zum 1.7.2014 kein Cent Aufwandsentschädigung oder "Prämie" gezahlt! Mit guter Betreuung, Emotion und Spaß sollte dies jedoch kompensiert werden, was vor allem beim Meistertitel der 2. Klasse Donau (Saison 2011/2012) hervorragend klappte! Die KM ist die "älteste Nachwuchsmannschaft" im Verein. Sie soll den ausgebildeten Jugendlichen die Möglichkeit geben, nach ihrer Nachwuchszeit hinaus bei uns tätig zu sein. Sie ist per se Aushängeschild der sportlichen Ausbildung beim Verein und zieht mehr Öffentliches Interesse mit sich, als ein Nachwuchsmatch. Sie sollte, v.a. für die eigene Jugend, vorbildhaft auftreten (fair, mit Einsatz, sportlich, keine Zigaretten oder Alkohol, vor allem nicht im Spielerdress...)

Es soll eine Corporate Identity aufgebaut werden, mit der sich jedes Vereinsmitglied identifizieren kann und welches motiviert, den Verein in welcher Form auch immer, zu unterstützen.

WICHTIG: Verein bedeutet verein(t)! Ohne der aktiven Mithilfe von allen Eltern und Verwandten unserer Nachwuchsspieler ist ein Betrieb mit 450 Sportlern, 21 Mannschaften und 355 Meisterschaftsspielen pro Jahr unmöglich aufrechtzuerhalten. Aktive Mithilfe bei der Buffetbetreuung, Waschen der Dressen, Aufstellen des Feldes bei den Matches, Fahrgemeinschaften, Suche bei Sponsoren und Mithilfe bei Events ist ein wichtiger Baustein...