KM: 3:1 Niederlage gegen Tulln

2015-10-26 12:50 von Hingsamer Monika

  

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Spielbericht by Alexander Hetper  

Niederlage gegen Tulln (3:1)

(Klosterneuburg, 25. Oktober 2015)

 FC Tulln – SG Klosterneuburg 3:1 (1:1)
Tor für die SGK: Martin Grasl

U23: FC Tulln – SG Klosterneuburg 1:6 (0:4)
Tore für die SGK: Stefan Nuding (2), Rene Mutz (2), Paul Saxer, Alexander Skrabal

(klick auf die unterstrichenen Zeilen für den Link zum Online-Spielbericht)

Ausgangsposition: Nach der Heimpleite gegen Neusiedl in der vergangenen Woche ging es am Samstag zum Tabellendritten nach Tulln. Die Tullner hatten ihre beiden letzten Spiele verloren und mussten daher unbedingt voll punkten um den Tabellenführer aus Lassee nicht aus den Augen zu verlieren. Natürlich wollten die Mannen der SGK ihre makellose Auswärtsbilanz weiter ausbauen. Trainer Mario Handl musste auf Innenverteidiger Daniel Skola verzichten, welcher sich im Spiel gegen Neusiedl eine Zerrung zugezogen hatte. Für ihn rückte Alex Hetper zurück in die Innenverteidigung, Thomas Zach nahm den freien Platz im zentralen Mittelfeld ein. Des Weiteren fiel Tormann Toni Popov krankheitsbedingt aus und wurde durch Andreas Obermüller ersetzt.

Spielbericht: Beide Teams begannen das Spiel sehr vorsichtig. Die ersten Minuten waren ein gegenseitiges Abtasten. Nach und nach kamen die Tullner jedoch besser ins Spiel und konnten diese Tatsache auch in Zählbares ummünzen. Nach einem Eckball konnte Alex Hetper den Ball nicht ordentlich klären. Das Leder sprang dadurch unglücklich an die Hand von Florian Frages, was einen umstrittenen Strafstoß zur Folge hatte. Andrej Hesek war es egal. Er verwandelte den Elfmeter souverän in die rechte untere Ecke (16.). Mit der Führung im Rücken wurden die Tullner immer besser und übernahmen die Kontrolle über das Spielgeschehen. Einen Kopfball von Hesek konnte Andreas Obermüller mit einer tollen Parade gerade noch zum Eckball abwehren. In der 20. Minute dann der unerwartete Ausgleich für Klosterneuburg. Nach einem Eckball verlängerte Adam Andrejcsik den Ball mit dem Kopf genau zu Martin Grasl, der keine Probleme damit hat das Leder im Kasten der Gastgeber unterzubringen (20.). Auch in weiterer Folge waren es die Tullner die Druck machten und gute Chancen herausspielen konnten. Das Spiel der Klosterneuburger hingegen war geprägt durch technische Fehler und Fehlpässe. Es gelangen kaum Kombinationen über mehrere Stationen. Auch in den Zweikämpfen hatte man oftmals das nachsehen, wodurch sich vor der Halbzeit der Druck der Tullner weiter erhöhte. Andi Obermüller schaffte es jedoch seinen Kasten bis zur Pause sauber zu halten und so ging es mit 1:1 in die Kabinen.

Auch nach der Halbzeit bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Tulln hatte mehr vom Spiel und wurde schließlich nur drei Minuten nach der Pause für den betriebenen Aufwand belohnt. Patrick Novak verwandelte einen direkten Eckball zum 2:1 für die Hausherren (48.). Die Mannen der SGK versuchten immer wieder sich gegen die Niederlage zu stemmen, blieben jedoch an diesem Tag weit unter ihren Möglichkeiten und hatten nur wenig entgegenzusetzen. Tulln hingegen drängte auf die Entscheidung und spielte sich einige hochkarätige Chancen heraus. Die beste davon vergab Patrick Novak nach Zuspiel von Andrej Hesek. Novak hätte den Ball nur noch ins leere Tor spielen müssen, rollte den Ball jedoch vor die Füße von Andreas Obermüller. 20 Minuten vor dem Ende dann wieder Elfmeteralarm im Strafraum der Gäste. Andreas Obermüller holte Andrej Hesek von den Beinen. Schiedsrichter Kemal Pehlivan entschied sofort auf Strafstoß und gelb für Obermüller. Der gefoulte Hesek überließ den fälligen Elfer seinem Kollegen Meris Kadic. Dieser scheiterte jedoch an Torhüter Obermüller, welcher den Schuss in die rechte untere Ecke parieren konnte. So blieben die Klosterneuburger weiter im Spiel und hätten auch beinahe den Ausgleich erzielt. Nach einer der wenigen guten Offensivaktionen zog Enzo Duit im Strafraum ob. Sein Schuss konnte jedoch von Torhüter Stefan Knotzer zum Eckball abgewehrt werden (73.). Klosterneuburg warf in der Folge alles nach vorne, konnte aber nicht mehr zum Ausgleich kommen. Stattdessen war es Andrej Hesek vorbehalten das Spiel zu Gunsten der Tullner zu entscheiden. Nach einer schönen Einzelaktion jagte er das Leder aus halbrechter Position ins linke Kreuzeck zum verdienten 3:1 (88.).

Fazit: Das Team von Mario Handl erwischte einen rabenschwarzen Tag. Selbst die einfachsten Dinge wollten nicht gelingen. Auch die verletzungsbedingten Umstellungen machten den Klosterneuburgern zu schaffen. Tulln hingegen präsentierte sich stark und war fast das ganze Spiel über spielbestimmend. Somit geht die Niederlage völlig in Ordnung.

 

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