Kampfmannschaft: Zweiter Sieg in Folge, 5:2 (2:1) in Königstetten

2014-05-05 05:26 von Daniel Wertheim

  

Die Matchwinner: Die Torschützen Muhammed "Momo" Temizsoy, Moris Lucic und Neuzugang Tom Leutloff (v.l.)
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SV Königstetten - FC Olympique Klosterneuburg 2:5 (1:2).
U23: 5:3-Auswärtssieg :-).

In Königstetten mussten bzw. durften wir erneut die Mannschaft an vier Positionen umbauen. Mit Moris Lucic (nach seiner Gelb-Rot Sperre), Felix Mansbart (auf Besuch aus Deutschland) und Neuzugang Tom Leutloff (Leihgabe vom NAC bis Sommer) konnten wir die Ausfälle aber mehr als adequat ersetzen. Zudem musste auch Königstetten auf drei Gesperrte und ein paar Verletzte verzichten.

Das Spiel begann mit schönen Ballstaffetten auf unserer Seite, doch quasi wieder mit einem 0:1-Rückstand. Schrecklicher Patzer von Goalie Mario Margreiter, der sich bei einem gelupften Ball in den Strafraum total verschätzt, vorbeirutscht und der starke Spanier Gabriel Arencebia Aguiar sagt "danke" - 1:0. In der Folge viel Ballbesitz, aber wenig Torchancen, wodurch sich auch Innenverteidiger Moris Lucic immer wieder in die Offensive einschaltete. In der 20. Minute scheiterte er noch mit einem Distanzschuss an unserem Ex-Keeper Holger Hüffel, dafür passte in der 27. ein Schuss ins kurze Eck zum 1:1. In der Folge spielten fast nur mehr die Klosterneuburger. Nach einer schönen Kombination setzte Momo Temizsoy den Ball aus elf Metern über das Tor (32.) Zwei Minuten später scheiterte Albert Tarter mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Die einzige nennenswerte Königstetten-Chance war erneut durch Aguiar, dessen Schuss ging in der 41. aber daneben. Dafür erhöhten die Gäste noch vor der Pause: Momo Temizsoy drückte eine super-Flanke von SImon Mader mit dem Kopf über die Linie.

Die zweite Hälfte begann weiter mit Elan. Gleich in der 46. hatte Moris Lucic, der in der zweiten Halbzeit nun als Stürmer aufgestellt wurde, eine große Chance, spitzelte aber den Ball am kurzen Eck vorbei. Nur zwei Minuten später scheiterte Felix Mansbart mit einem Schussversuch von der Strafraumgrenze. Seltsamerweise folgte nun eine hektische Phase, wo nicht mehr jeder voll konzentriert zu Werke ging und etwas zu viel diskutiert wurde. In der 51. hatten wir noch Glück, als Mario Margreiter im 1:1 rettete, doch die Konterchancen für den SV Königstetten sollten sich mehren. Schließlich war es in der 68. ein schön geschossener Freistoß (allerdings aus großer Distanz aufs kurze Eck), der Königstetten den Ausgleich brachte. Für unser Team war das jedoch wie ein "Ordnungsruf", sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren - so brachte Moris Lucic uns in der 73. wieder in Führung. Nachdem Ben Duty ein Schussversuch etwas abgerissen war, stand Moris bei der zweiten Stange goldrichtig und netzte zum 2:3. Nur zwei Minuten später lief er wieder alleine aufs Tor, wurde von hinten etwas unsanft gestoppt, doch der Schiri gab keinen Elfmeter. Nach einem weiteren verzogenen Schuss von Ben Duty war es erneut Lucic, der nach einer Duty-Hereingabe in der Mitte den Ball nur mehr über die Linie drücken musste (79.) damit war der Käse praktisch gegessen. Zwei weitere große Chancen ließen wir aus - einmal legte sich Duty den Ball zu weit vor, einmal versuchte es Lucic aus spitzem Winkel, statt auf den freistehenden Duty in der Mitte zu passen. So wäre Königstetten in der 90. Minute fast noch zum Anschlusstreffer gekommen, doch im Gegenzug sorgte Lucic mit seinem vierten Treffer (+ Hattrick in Hälfte zwei) für den 2:5-Endstand.

Fazit: Ähnlich wie in Breitenwaida war Königstetten etwas angeschlagen. Spielerisch lieferten wir von Beginn an eine ansprechende Leistung - der Spielaufbau klappte gut, allerdings nur bis 20 Meter vorm Tor. dafür standen wir hinten grundsätzlich solide (auch dank Leutloff, der im defensiven Mittelfeld viele Bälle erkämpfte), bis auf den fürchterlichen Patzer von Mario. In der Offensive fehlte aber lange Zeit die Präsizion, so musste Moris Lucic die (Tor)-Initiative ergreifen! In Hälfte zwei klappte das Spiel in die Spitze besser, wir erarbeiteten uns mehr Torchancen, allerdings kam plötzlich unnötige Hektik auf, als sich zu viele Spieler mit der Leistung anderer beschäftigten, anstatt ihren "Job" selbst zu erledigen. Zudem war unsere umgestellte Dreierkette ziemlich konteranfällig. Nach dem 2:2 klappte aber erstaunlicherweise die Ordnung wieder und Lucic sorgte mit drei eiskalten Toren für den Sieg. Leider fehlte uns heuer zu oft jemand, der vorne die "Dinger einfach rein macht", diesmal hat es aber glücklicherweise super geklappt.

Kommenden Sonntag (Muttertag), wartet in Wiesendorf (16.30) gegen die seit fünf Spielen ungeschlagenen Gastgeber jedoch ganz eine andere Partie.


Link: Statistik zum Spiel im Fussball-Online


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