Kampfmannschaft: 2:2 nach 0:2-Rückstand beim FC Tulln

2014-09-21 12:53 von Daniel Wertheim

  

Georg Lederer (l., Torschütze zum 2:2) und Bernhard Wiesner beim Flutlicht-Spiel in Tulln

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FC Tulln - SG Klosterneuburg 2:2 (1:0).
Tore für die SGK: Adam Andrejcsik, Georg Lederer.

U23: 2:4 (0:3). Tore:
Mathias Szuchony, Hasan Günes, Sascha Rifaat, Daniel Moussa.

Nach einem starken 3:1-Sieg gegen Marchegg wurde das Spiel gegen Langenzersdorf abgesagt. Etwas aus dem Rhythmus ging es gegen den FC Tulln. Die Tullner rechneten sich vor der Saison trotz der Abgänge von Top-Torschütze Szalay und Grasl (zurück nach Klosterneuburg) Titelchancen aus, gaben dies auch als Saisonziel. Doch mit einigem Verletzungspech (u.a. fünf Torhüter - auch gegen uns stand mit Roman Lebner der Tormanntrainer im Tor) kamen sie noch nicht richtig aus den Startlöchern. Das war aber auch vergangene Saison so, als sie nach fünf Spielen vorletzter waren und dan noch Vize-Meister wurde. Wir traten fast in Besbesetzung an, der mit der Schule in Italien weilende Abdullah Öztürk wurde im Tor durch Lukas Böck ersetzt.

Spielbericht: Die erste Halbzeit war kein Fußballleckerbissen. Beide Teams wirkten verkrampft. Tulln wohl ob des schlechten Saisonstarts, Klosterneuburg schien sich selbst den Druck machen zu wollen, unbedingt den Anschluss nach oben wahren zu wollen. Trotzdem waren die Heimischen die bessere Mannschaft. Nach 13 Minuten zirkelte ein Tullner den Ball erstmals knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 25. Minute, als Moris Lucic den Ball nach einem Eckball mit dem Kopf aus kurzer Distanz vorbeiköpfelte. Dann wurde es zweimal ganz brenzlig im Klosterneuburger Strafraum - in der 37. Minute und bei einem Stanglpass in der 39. Minute hätte Tulln bereits in Führung gehen können. Noch einmal hatte Martin Grasl per Kopf die Chance auf die Klosterneuburger Führung (42.) doch praktisch im Gegenzug das 1:0 für Tulln nach einem schweren Abwehrfehler.

Auch die zweite Hälfte begann denkbar schlecht. Obwohl die klosterneuburger etwas aktiver waren, erhöhte Tulln auf 2:0. Erst kam Moris Lucic zu fall, als er in einem Laufduell klar am Fuß getroffen wurde (da kann man auch pfeifen), dann verwertete Goalgetter Hesek die Hereingabe zu seinem zweiten Tor (51.). In der 57. Minute rettete Lukas Glück im Tor mit einer starken Parade  nach einem Schuss von der Strafraumgrenze und hielt seine farben so im Spiel. Ab da nahm aber Klosterneuburg das Spiel in die Hand und Tulln wollte den Vorsprung über die Zeit bringen. Bei einem (leider halbhohen) Stanglpass von Moritz Reinhardt konnte Adam Andrejcsik den Ball aus drei Metern leider nicht ins Tor bugsieren, doch mit einem Solo und Schuss vom 16er gelang Andrejcsik in der 66. Minute das 2:1 - obwohl die Tullner keinen "echten" Torhüter im Kasten stehen hatten, war das der erste Schuss aufs Tor! Doch der gab Auftrieb und nun drängten die klosterneuburger auf den Ausgleich, der durch einen Freistoß von Georg Lederer in der 75. Minute auch gelang! In der letzten Viertelstunde drängte Klosterneuburg noch auf den Sieg, der mit einem weiteren Freistoß (Latte) auch beinahe gelang. Es bleib aber beim 2:2.


Fazit: Die ersten 60 Minuten war Tulln die bessere Mannschaft, aufgrund der letzten halben Stunde war das Remis aber verdient, sogar ein Sieg noch möglich (der wäre aber wohl unverdient gewesen). Spielerisch kann die Mannschaft in der Liga wohl gegen jeden Gegner mithalten, doch es gibt Probleme bei Standardsituationen und leider wird zu selten der Abschluss gesucht. Das war schon in Obergänserndorf so (Reserve-Torhüter im Tor, kaum geprüft) und auch in Tulln kam der erste Schuss aufs Tor erst in der 66. Minute. In Summe aber ein wichtiger Punkt für die Moral und immerhin gegen einen selbsternannten Titelkandidaten (den man jetzt  auf drei Punkte Distanz in der Tabelle gehalten hat)

Link: Spielstatistik/Aufstellung im Fussball-Online-System Tulln - SGK


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