Kampfmannschaft: 1-2-X gegen "Lale", Laa und O´Gänserndorf

2014-09-02 14:37 von Daniel Wertheim

  

Patronanz: Die Raiffeisenbank Klosterneuburg (in der Mitte Marketing-Manager Michael Reichenauer) übernahm die Patronanz im Spiel gegen Langenlebarn. Links Cheftrainer Kurt Castek, rechts Goalie Lukas Böck.

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SG Klosterneuburg - SV Donau Langenlebarn 3:0 (2:0).
Tore für die SGK: Roland Rinnhofer, Adam Andrejcsik, Georg Lederer.

U23: 5:1 (2:0). Tore:
Djordje Vela 3, Daniel Moussa, Vladan Kostadinovic.

Praktisch unverändert nach der unglücklichen Niederlage in Spillern lief die Mannschaft auch gegen Langenlebarn auf. Der Absteiger aus der 2. Landesliga kassierte gegen Prottes eine 0:5 Auftaktniederlage.

Spielbericht: Die Mannschaft präsentierte sich von Beginn an bissig und siegeshungrig und ging durch eine Standardsituation in Führung: Roland Rinnhofer köpfelte den Ball nach Grasl-Flanke über den Keeper (32.). Schon in er 38. Minute legte Adam Andrejcsik nach: Er stoppte sich einen abgerissenen Schuss von Ben Duty im Strafraum mit der Brust und erzielte per Drehschuss das 2:0. Einzig kurz vor der Pause wurde LaLe gefährlich: Nach einem Stanglpass versuchte es ein Stürmer elegant mit der Ferse, doch Goalie Abu Öztürk war am Posten.

Gleich nach der Pause legte Spielmacher Georg Lederer nach einem schönen Dribbling das 3:0 drauf - damit war die Partie gegessen. Die SG vergab noch einige Möglichkeiten auf das 4:0, feierte aber verdient den ersten "Dreier" in der Gebietsliga!

Link: Spielstatistik/Aufstellung im Fussball-Online-System SGK - LaLe



SG Klosterneuburg - SC Laa/Thaya 0:0.

U23: 12:0 (1:0). Tore: Daniel Moussa 5, Mathias Szuchony 3, Lukas Böck, Felix Mansbart, Gerald Erdmann, Hasan Günes.

Drei Tage nach dem ersten Sieg in der Gebietsliga ging die SG wieder praktisch unverändert ins Match gegen Laa/Thaya. Die Gäste starteten mit zwei Remis in die Meisterschaft.

Spielbericht: Gleich zu Beginn des Spiels wurde klar, dass das Spiel nicht dort weitergehen würde, wo die U23 aufgehört hatte: nämlich mit einem 12:0-Sieg! Beide Teams standen kompakt und ließen kaum Chancen zu. Außer ein Kopfball auf Klosterneuburger Seite und ein Weitschuss auf der Gäste-Seite gab es kaum zählbares. Bitter war jedoch, dass innerhalb von zwei Minuten (42. und 43. Minute) sowohl Georg Lederer und Martin Grasl ausgewechselt werden mussten. Sie wurden von Lukas Glück und Moritz Reinhardt ersetzt.

In Hälfte zwei gestaltete sich die Partie zur Klosterneuburger Abwehrschlacht, nachdem Innenverteidiger Manuel Jelinek mit Gelb-Rot raus musste (erste wegen Meckern, zweite wegen Handspiels). Doch die Heim-Elf hielt gut dagegen und belohnte sich mit einem sicheren Rückhalt im Tor letztlich mit einem hart erkämpften Punkt gegen eine starke Mannschaft.

Link: Spielstatistik/Aufstellung im Fussball-Online-System SGC - SC Laa

Link: Bericht in der NÖN Klosterneuburg



Obergänserndorf - SG Klosterneuburg 4:1 (1:1)

U23: 0:2 (0:0). Tore: Stephan Faulhammer, Daniel Moussa.

Diesmal musste die Klosterneuburger Mannschaft total umgekrempelt werden. Diese musste verletzungsbedingt auf Georg Lederer und Martin Grasl verzichten, dazu kam der gesperrte Manuel Jelinek. Diese wurden durch Felix Mansbart, Mathias Szuchony und Lukas Glück ersetzt. Zudem rückte Moritz Reinhardt statt Toni Popov in die Startelf. Der Obergänserndorfer Truppe von Spielertrainer Michael Wagner (ehemals Rapid, Austria, Freiburg) gelang in der Vorwoche mit dem 1:0 gegen Lassee eine Überraschung. Doch sie verlor Stammkeeper Zeljko Milosevic mit Rot. Ein Vorteil für die SG?

Spielbericht: Die Klosterneuburger starteten ambitioniert und fanden durch Ben Duty (Schuss von der Strafraumgrenze) und Adam Andrejcsik (kann einen Duty-Pass nicht kontrollieren) erste Chancen vor. In Führung gingen aber die Gastgeber. Nach einem schönen Stanglpass erzielte Lukas Fürhauser das 1:0 (12.)
Bitter: nach einer Wüsten Attacke von Aleksandar Pavic (erhielt für dieses Rot-Foul nur Gelb), der mit den Stollen voran auf das Knie von Mathias Szuchony rutschte, musste letzterer ausgewechselt und ins Krankenhaus gefahren werden. Trotzdem gelang der SG nach einigen Halbchancen praktisch mit dem Pausenpfiff das 1:1: Ben Duty spitzelte nach schöner Vorarbeit von Andrejcsik den Ball am Goalie vorbei.

Bei strömendem Regen hatten die Klosterneuburger in Halbzeit zwei innerhalb von vier Minuten drei Sitzer auf das 1:2. Doch zweimal Duty und einmal Duit vergaben alleine vor dem Tor, so kam Obergänserndorf mit der ersten Chance nach der Pause zur erneuten Führung: Pavic, der nicht mehr am Feld stehen hätte dürfen, wuchtete einen Wagner-Eckball per Kopf ein. Ab da spielten die Gastgeber die Zeit routiniert herunter. Die Castek-Truppe wirkte wie gelähmt und fand nicht wieder ins Spiel. Den Todestoß versetzte Bernd Zinser erneut per Kopf nach einer Wagner-Ecke (via Innenstange). Das 4:1 in der 84. Minute war nur mehr Draufgabe.

Link: Spielstatistik/Aufstellung im Fussball-Online-System: OberG.- SGK

Link: Bericht in der NÖN Klosterneuburg



Fazit: Im Spiel gegen Langenlebarn präsentierte sich die Mannschaft so, wie man es sich erhofft: Defensiv kompakt, lauffreudig, bissig und technisch gut. Das 3:0 war ein verdienter und wichtiger Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung von einem soliden Torhüter, guter Innenverteidigung, engagierten Aussenspielern, spielstarkem Mittelfeld und abgebrühten Stürmern. Gegen Laa/Thaya musste die Mannschaft einige Rückschläghe wegstecken und erkämpfte sich einen Punkt - das war eine Willensleistung! Leider folgte eine schmerzliche Niederlage gegen Obergänserndorf. Die vielen Ausfälle/Umstellungen dürfen da keine Entschuldigung sein, denn dafür gibt es einen großen Kader und von der Spielstärke her hatte man kein Problem, gegen Obergänserndorf mitzuhalten. Auch den Rückstand, den starken Regen und den verletzungsbedingten Ausfall von Szuchony konnte die mannschaft wegstecken. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte sie DREI Sitzer, um das 2:1 zu machen - doch vergab sie. Das kann passieren. Auch kann es passieren, dass dann Obergänserndorf entgegen dem Spielverlauf (durch zwei Eckbälle!) in Führung geht. Doch die Körpersprache in den letzten 20 Minuten war wirklich nicht besonders schön anzusehen. Hier wirkte die Mannschaft gebrochen, obwohl es durchaus möglich gewesen wäre, gegen eine durchschnittliche Heimelf zwei Tore aufzuholen. Es wird für die nächsten Partien wichtig sein, einfach 90 Minuten lang Vollgas zu geben, denn nur so kann man in der Gebietsliga bestehen! Immerhin hat man in den ersten drei Spielen kein Gegentor aus dem Spiel bekommen - dafür aber gegen Spillern und O´Gänserndorf gleich vier Gegentore nach Standardsituationen!

Hoffentlich präsentiert sich das Team beim Heimspiel gegen Marchegg, am Samstag um 16.30 Uhr in Weidling wieder von ihrer Schokoladenseite!

Link: NÖN-Interview mit Cheftrainer Kurt Castek vor Saisonbeginn


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